Guten Morgen: Wurmmond. *
Θ HAMBURG
Hamburg und der Iran-Krieg: Auch viele Hamburgerinnen und Hamburger sitzen weiterhin in Dubai, Doha und anderen Orten der Region fest. Zumindest einzelne Flüge ab Dubai sollen jedoch wieder möglich sein. Mittlerweile will sich auch die Bundesregierung an einer Rückholaktion beteiligen. In der Stadt wird derweil reflektiert, ob der Angriff auf den Iran durch Amerika und Israel gerechtfertigt sei. Völkerrechtlich ist das Vorgehen mindestens umstritten, aber das würde hier nicht zählen, denn die Menschen im Iran würden sich über den Angriff ja freuen, argumentiert die grüne Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal. Auch der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Danial Ilkhanipour, der ebenfalls iranische Wurzeln hat, sieht die kriegerische Aktion positiv.
ndr.de, abendblatt.de, mopo.de, t-online.de
„..Mittel und Wege, die möglicherweise am Rand unseres Koordinatensystems friedlicher Konfliktbewältigung stehen..“
Auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat Verständnis für den kriegerischen Angriff, wenn den Einwohnern im Kampfgebiet damit eine Hoffnung auf Freiheit, Frieden und Souveränität gegeben wird.
abendblatt.de, lto.de
Israelische Zeugen: Auch das Landgericht ist vom Krieg betroffen. Die Richterin im Block-Prozess muss möglicherweise ihre Planung ändern, da eine wichtige Zeugin nicht aus Israel nach Hamburg fliegen kann. Zum Prozessauftakt nach längerer Pause sagte am Montag eine Mitarbeiterin des Jugendamtes aus. Sie hatte die Kinder kurz nach der Entführung im Haus von Christina Block gesehen und von einem harmonischen Zusammensein berichtet. Unterdessen wurde bekannt, dass ein verdeckter Ermittler des LKA über den ehemaligen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, Erkenntnisse gesammelt hat. Hanning, der mittlerweile im Privatsektor im Bereich Sicherheit tätig ist, ist ebenfalls in den Block-Prozess involviert. Er hatte im Prozess von seinem Recht auf Auskunftsverweigerung Gebrauch gemacht, um sich nicht selbst zu belasten.
welt.de, abendblatt.de, bild.de
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Startup Port@Boost your Business: Kleine Unternehmen – große Möglichkeiten.
Das Netzwerkevent der Handelskammer spricht kleine und mittelständische Unternehmen sowie Gründende an. Der Startup Port ist mit einem Stand vertreten und berät rund um das Thema Gründung. Auf fünf Bühnen finden praxisnahe, interaktive Sessions zu Businessplanung, Finanzierung, Social Media, Cybersecurity, KI, Vertrieb und weiteren Themen statt. Zusätzlich bieten thematische Meeting Points Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung. Über 50 Vorträge, inspirierende Erfolgsgeschichten, Sprechstunden und Impulse bekannter Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Social Media runden das Programm ab.
startupport.de
Lernen in den Ferien: Lernferien werden gut angenommen abendblatt.de
Brand in Billbrook: Schredderanlage für Plastikteile hatte Feuer gefangen ndr.de
Verriss und Begeisterung: Stück mit Musik über „Mucki“ Pinzner im Schmidts Tivoli spaltet die Meinungen welt.de, ndr.de
Wetter heute: Sonnig bei fünf bis 14 Grad wetter.net
Θ ZAHL DES TAGES
40 Prozent Preissteigerung bei Gas: Die Eskalation im Nahen Osten dürfte Otto Normalverbraucher, Monsieur Tout-le-monde und Jan Kowalski wohl bald unmittelbar und mittelbar zugleich treffen. Wegen des starken Anstiegs der europäischen Gaspreise verteuern sich voraussichtlich vor allem Heizung und Warmwasser. Experten rechnen mit dem Steigen der Großhandelspreise um bis zu satten 40 Prozent – das geben Energieversorger gewöhnlich zeit verzögert an ihre Kunden weiter, und zwar durch höhere Abschläge oder Nachzahlungen. Der Effekt schlägt auch auf dem Strommarkt durch. Damit geht Inflation einher – Lebensmittel, Dienstleistungen und zahlreiche Alltagsprodukte kosten mehr, so die Prognosen.
derstandard.de (waw)
Europa – von Wolf Achim Wiegand
Europa als Atommacht? Deutschland gehört zu den Ländern, mit denen Emmanuel Macron einen breiten atomaren Schutzschirm schaffen will. In einer Grundsatzrede verkündete Frankreichs Präsident, er werde darüber auch mit Polen, den Niederlanden, Belgien, Griechenland, Schweden und Dänemark sprechen. Der Plan sieht erstmals seit Jahrzehnten eine Erhöhung der Zahl französischer Atomsprengköpfe vor, wobei die genaue Menge künftig geheim bleiben soll. Mit Deutschland sei bald ein gemeinsames Atom-Manöver vorgesehen. Die Neuausrichtung seiner Abschreckungspolitik sehe aber kein Mitspracherecht anderer Länder vor, betonte Macron vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte rund um die EU herum.
wz.de, handelsblatt.com, zdfheute.de
Iran-Folgen für Europäer: Fünf europäische Kreuzfahrtschiffe sitzen derzeit auf unbestimmte Zeit wegen der Angriffe aus dem Iran in der Golfregion fest. Passagiere in den Häfen Dubai, Abu Dhabi und Doha können nicht auslaufen und die Menschen nicht nach Hause zurückkehren. Dazu gehören rund 3.500 Touristen und Crews auf „Mein Schiff 4“ im Hafen von Abu Dhabi (VAE). Dort hat es nahe vom Schiff laut knallende Drohneneinschläge gegeben. Ein Gast auf dem Musikdampfer von TUI Cruises (Hamburg) schildert die Stimmung an Bord als gemischt, lobt aber den Käpt’n und die Bundesregierung. Auch „Mein Schiff 5“ liegt fest – im Hafen von Doha (Katar). Einzelne Heimreiseversuche über Land sind gescheitert.
wiwo.de focus.de
Θ STADT & LEBEN
Kurzer Olaf darf wachsen: Für den seit rund zweieinhalb Jahren nicht weitergebauten Elbtower gibt es einen positiven Bauvorbescheid. Das Konsortium um Dieter Becken darf den ursprünglich 245 Meter hohen Turm auf 199 Meter verkürzen und die Aussichtsplattform vom 55. in den 43. Stock verlegen. Becken berichtet auch von einer guten Nachfrage nach Mietflächen mit Ausblick. Ein großer Mieter ist das „Hilton Hamburg Elbtower“, das 2029 eröffnen soll. Im unteren Bereich ist der Einzug des Naturkundemuseums geplant. Die Stadt will für 595 Millionen Euro fast die Hälfte des Gebäudes für das Museum übernehmen und damit auch die Finanzierung sichern. Bürgermeister Peter Tschentscher warnt jedoch, dass das Vorhaben noch scheitern könnte.
abendblatt.de, mopo.de, spiegel.de
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Werben im Hamburger Tagesjournal
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Spot on: Hamburg Startups – Alzheimer ist eine Volkskrankheit, die bisher nicht heilbar ist. Aber vielleicht lässt sich ihr Ausbruch verhindern, wenn eine Veranlagung frühzeitig erkannt wird. Diesen Ansatz verfolgt zumindest das Startup VitaSeq, das ein Testverfahren entwickelt hat, welches herkömmlichen Methoden überlegen ist. Ein Tag ganz im Zeichen sozialen Unternehmertums – dafür stand das Social Entrepreneurship Forum in der Körber-Stiftung. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, welchen Herausforderungen sich Gründerinnen und Gründer auf diesem Gebiet stellen müssen und welche Chancen sich ihnen in Hamburg bieten. Wer in ausländische Aktien investiert und dafür Dividenden erhält, muss zunächst Quellensteuer zahlen, die sich wieder rückerstatten lässt. Ein umständlicher Prozess, den das Startup DivTax über eine Plattform vereinfacht. Dafür hat es jetzt in einer Finanzierungsrunde 1 Million Euro erhalten.
vitaseq, social-entrepreneurship, divtax
Restaurant-Tipp – Syrisch in der City: In den Alsterarkaden trifft hanseatische Kulisse auf eine kulinarische Legende aus dem Orient. Elias Hanna Saliba prägte mit seiner Küche die syrisch-orientalische Gastronomie Hamburgs wie kaum ein anderer. Auf der Karte: orientalische Mezze, Hauptgerichte wie Kreddes und eine große Auswahl an syrischen Süßspeisen.
genussguide-hamburg.com
Oldboy: Ein Geschäftsmann wird ohne erkennbaren Grund entführt und in einen fensterlosen Raum gesperrt. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist ein Fernseher, aus dem er erfährt, dass seine Frau ermordet wurde und er dafür verantwortlich gemacht wird. Der koreanische Kultthriller ist ein unvergesslicher Rachefeldzug, der unerbittliche Präzision, Schönheit und Grausamkeit vereint. Regisseur Park Chan-wook inszeniert die Geschichte eines Mannes, der nach fünfzehn Jahren isolierter Gefangenschaft plötzlich freikommt, ohne zu wissen, warum er eingesperrt wurde. Mit seiner stilistischen Brillanz, ikonischen Bildern, ergreifender Musik und einem Finale, das sich unauslöschlich einbrennt, gilt „Oldboy” als Meisterwerk des modernen Kinos. Zu sehen um 19.45 Uhr im Zeise Kino.
szene-hamburg.com
Θ FOFFTEIN
Nachwuchs erhofft: Der Tierpark Hagenbeck hat einen Neuzugang: Eisbär Rasputin ist aus Aalborg nach Hamburg gekommen. Die rund fünfstündige Reise verlief ruhig und der 626 Kilogramm schwere Bär erkundete anschließend seine neue Anlage. Künftig soll er mit Eisbärin Victoria zusammenleben und für Nachwuchs sorgen. Der Umzug ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, das die Vermittlung geeigneter Zuchttiere innerhalb Europas koordiniert.
ndr.de
Heute ist der Welttag der freilebenden Tiere und Pflanzen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Dienstag.
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