Wirrung beim Wasserstoff, Mehr Geld für Häfen, Caterer hatte einen Job, Man traf sich an der Alster

Guten Morgen: Wasser. *

Θ HAMBURG

Wirrung beim Wasserstoff: Auf dem Gelände des ehemaligen Kohle-Kraftwerks Moorburg entsteht ein neuer Wasserstoff-Standort. Am Donnerstag wurde der Baubeginn des „H2-Connector“ begangen. Èr dient der Verteilung des Wasserstoffs über das Wasserstoffnetz „HH-WIN“ und reguliert den Gasdruck für die Industrie. Ob und wann sich Wasserstoff wirklich als Energiequelle durchsetzen wird ist indes offen. 100 Kilometer von Moorburg entfernt ist in diesen Tagen das geplante Wasserstoff-Großprojekt „HyScale 100“ bei Heide gescheitert. Hier sollten Elekrolyseur-Kapazitäten von bis zu 2,1 Gigawatt aufgebaut werden. Der vorgesehene Betreiber beklagt „fehlende Anreize für eine Wasserstoffnachfrage“, die „insbesondere auf einen Mangel an klarer politischer Richtung“ zurückzuführen sei. 900 Millionen Euro Förderung durch Bund und Land waren bereits zugesagt.
welt.de (Moorburg), mopo.de (Heide)

Grüner Wasserstoff bringt uns saubere Energie und ist für uns ein zentrales Puzzleteil auf dem Weg zur Klimaneutralität – in Moorburg setzen wir es zusammen.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank ist indes optimistisch.
welt.de

Mehr Geld für Häfen: Hamburg und die vier weiteren norddeutschen Bundesländer fordern deutlich mehr Bundesmittel für den Ausbau ihrer Seehäfen. Bei einer Konferenz in Rostock verlangten die Regierungschefs statt der derzeit rund 38 Millionen Euro mindestens 500 Millionen Euro jährlich. Ein Gutachten der IHK Nord hatte dieser Tage aufgezeigt, dass die Summe ohne Änderung des Grundgesetzes erhöht werden könnte. Die Änderung galt bislang als hohe Hürde. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte die Bedeutung der Häfen für Deutschlands Wirtschaft, Energieversorgung und Sicherheit. Rund 60 Prozent der deutschen Im- und Exporte werden über den Seeweg abgewickelt. Auch die hohen Energiekosten waren Thema. Die Nordländer fordern einen ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien als langfristige Lösung für Verbraucher und Unternehmen.
welt.de, ndr.de

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Am Samstag in der HafenCity: Einladung auf leckere Drinks bei der Sodastream Roadshow!
Am Samstag, 22. August, macht der Sodastream Roadshow-Truck von 11 bis 18 Uhr Halt in Hamburg. Auf dem Marktplatz vor dem Westfield Hamburg-Überseequartier können Besucher*innen die Getränkewelt von SodaStream entdecken und bei der Taste Challenge den eigenen Geschmackssinn auf die Probe stellen. Ein erfrischender Zwischenstopp für alle, die die vielfältigen Drinks ausprobieren möchten, denn mit Sodastream holt man sich den Getränkemarkt nach Hause. Weitere Informationen und alle Tourstopps finden Sie hier.

Caterer hatte einen Job: An der Elbphilharmonie hat ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst stattgefunden. Rund 40 Einsatzkräfte wurden alarmiert, nachdem zahlreiche Menschen über plötzliches Erbrechen und Schwindel geklagt hatten. Zwei Personen galten als schwer, 42 weitere als leicht erkrankt. Die Schwererkrankten kamen ins Krankenhaus, die übrigen wurden vor Ort behandelt. Vermutet wird eine Lebensmittelvergiftung, möglicherweise durch Nudel- oder Kartoffelsalat. Betroffen waren Komparsen, die in der Nacht bei einem Filmdreh in der Elbphilharmonie gearbeitet hatten. Gedreht wurde für das Netflix-Projekt „El Sobrino“ von Regisseur Damián Szifron.
abendblatt.de, bild.de

Würdige Preisträgerin: Die britische Oscar-Preisträgerin Helen Mirren erhält beim FilmFest Hamburg den Douglas Sirk Preis. Die Auszeichnung wird ihr am 29. September persönlich überreicht. Anschließend wird Anton Corbijns Film „Ein Talent fürs Morden“ gezeigt, in dem Mirren die Krimiautorin Patricia Highsmith verkörpert. Mirren blickt auf eine mehr als 60-jährige Karriere in Theater, Film und Fernsehen zurück. Für ihre Rolle als Elizabeth II. in „The Queen“ gewann sie 2007 den Oscar. Das FilmFest Hamburg findet vom 24. September bis 3. Oktober 2026 statt und präsentiert mehr als 120 internationale Produktionen.
abendblatt.de

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Mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger ist eine gute Entwicklung für Hamburg.“ In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht Musiker und Sänger Michy Reincke über seine Liebe zum Schmidts Tivoli, den Wandel der Musikbranche und darüber, warum er sein Geld lieber „verreist“ hat. Außerdem geht es um die Lebensweisheit seiner Großmutter, seine musikalischen Vorlieben, den Stadtpark als seine alte Hamburger „Hood“ und darum, was sich in Hamburg aus seiner Sicht zum Guten verändert hat. Neue Folgen von „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und immer samstags, 11 Uhr, bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen. „Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft.

Falsche Zahlen: Mehr Beschwerden über den öffentlichen Nahverkehr als fälschlich gemeldet abendblatt.de
Doch erst Dienstag: Im Prozess um Kindesentzug will sich Christina Block äußern mopo.de
Schneller bauen: Verkehrssenator Anjes Tjarks sortiert die Straße abendblatt.de

Wochenend-Wetter: Bewölkt mit Schauern bei elf bis 21 Grad wetter.net

Θ ZAHLEN DES TAGES

35, 30, 15, 10: Der Hamburger Unternehmer Lars Meier, Gründer der Gute Leude Fabrik, von Lars Meier Management und von ahoy Radio, sowie Vorstand von MenscHHamburg e.V. feiert dieses Jahr gleich vierfach. Er ist 35 Jahre selbstständig, seine Gute Leude Fabrik bewegt mit ihren Kampagnen seit 30 Jahren Hamburg, am Samstag steigt zum 15. Mal das Gute Leude Sommerfest, und zur Feier gibt es eine 10-Jahres-Edition des legendären Meierlikörs, den er für Verein MenscHHamburg erfunden hat. Herzlichen Glückwunsch, lieber Lars!

Europa – von Wolf Achim Wiegand

Machtkampf in Kyjiw: Trotz militärischer Erfolge gegen Russland wächst der innenpolitische Druck auf Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj. Sein ehemaliger enger Verbündeter und kürzlich entlassener Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow fordert trotz Kriegsrechts Präsidentschaftswahlen. Der 35-Jährige prangert an: „Systemische Regierungskrise“, Korruption, Reformstau. Unterdessen verschärft ein neuer Abtritt die Lage: Selenskyj hat die Vize-Leiterin seines Präsidialbüros, Iryna Mudra, entlassen – nach einer Razzia in ihrer Wohnung. Der Kreml nutzt den offenen Konflikt propagandistisch und spricht von einer Spaltung der ukrainischen Führung.
politico.eu, welt.de

Druck im Osten: Der heißeste militärische Brennpunkt Europas außerhalb der Ukraine ist derzeit Kaliningrad, die russische Exklave an der NATO-Ostflanke. Alliierte Streitkräfte aus den USA, Norwegen und Polen führten dort eine ungewöhnlich umfangreiche Luftoperation durch. Gleichzeitig warnt die EU-Grenzagentur Frontex vor Tunneln, über die Migranten aus Belarus nach Polen und ins Baltikum geschleust werden – Warschau spricht von „hybrider Kriegsführung“. Litauen verstärkt seine Grenze mit physischen Barrieren sowie Militär- und Sperranlagen. Europas Ostgrenze wird damit zunehmend zur Grauzone, in der sich militärische Bedrohung und verdeckte Destabilisierung überlagern.
reform.news, nato.int

Würde Russland irgendwas im Baltikum machen, wird die Nato als erstes Kaliningrad ausschalten
Prognose von Konfilktexperte Carlo Masala.
welt.de

Gelb-Rot für Infantino: Das interne Kräftemessen um FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich verschärft. Nachdem u. a. der europäische Verband UEFA gegen den Fußball-Boss stürmte, formiert sich nun auch eine weltweite Fanszene gegen den Schweizer. So verlangen die Football Supporters Europe gemeinsam mit Fans aus Afrika und Nordamerika den „sofortigen Rücktritt“ und eine Grundreform des Weltverbandes FIFA. Auch Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kickt gegen die Eskapaden des Cheffunktionärs – das sei so für ihn „nicht mehr mein Sport“. In der Kritik stehen Infantinos Kommerzialisierungskurs und Pläne für eine 64er-WM.
fanseurope.org, n-tv.de, nzz.ch

Θ STADT & LEBEN

Man traf sich an der regnerischen Alster: Die Bild hatte zur „Red Night“ im Restaurant „Portolino“ geladen. Michael Ammer und Jenny Elvers wurden gesehen. Der Gast und streitbare Anwalt Gerhard Strate sah vor allem „Personen dieser Stadt, die sich für wichtig halten”. Ihm wird aber das besondere Licht durch die Regenwolken auf der Alster in Erinnerung bleiben, das auch die Gäste des Sommerfestes der Senatspressestelle im Gästehaus am Feenteich bewunderten. Hier waren die verbliebenen Hamburger Journalisten der Bild-Zeitung besser aufgehoben. Die Bürgermeister und viele Senatoren waren anwesend. Thema des Abends war der CDU-Abgeordnete Sandro Kappe, der zwar wie die gesamte CDU nicht anwesend war, mit seinen zahlreichen Kleinen Anfragen an den Senat aber offensichtlich einen Nerv getroffen und viel Arbeit produziert hat. Die anwesenden Journalisten fragten sich derweil, wer außer dem Abendblatt und vielleicht letztlich dem NDR mittelfristig noch über lokale Hamburger Politik berichten will und kann. Springer sagt jedenfalls angloamerikanisch Good Bye.
facebook.strate, bild.de

Ich war auch anstrengend. Aber damals gab es noch keine KI.
SPD-Finanzsenator Andreas Dressel erinnert sich an seine Oppositionszeit.

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Barmbek schwingt – Hoffest auf dem Bert-Kaempfert-Platz – Am 22. August von 14 bis 22 Uhr.
Das Museum der Arbeit feiert zusammen mit seinen Hofnachbarn und Freunden ein Sommerfest auf dem Bert-Kaempfert-Platz – bis der Hof swingt! Am Nachmittag erwartet die kleinen und großen Gäste u.a. die mobile Druckwerkstätten, rasante Abfahrten auf der beliebten Rollenrodelbahnen, Kinderschminken und vielem mehr, am Abend geht es wieder musikalisch zur Sache! Ab 14 Uhr erwartet Besucher*innen ein buntes Familienprogramm voller Spiel, Tanz, Musik und Kreativität. Um 19.30 Uhr folgt das musikalische Highlight des Abends: The Jive Sharks begeistert mit kraftvoller Live-Musik.
shmh.de

Restaurant-Tipp – Das Testsieger-Food-Festival steht unmittelbar bevor: Morgen öffnet die Fischauktionshalle ihre Türen für einen Abend voller Genuss. Wer noch kein Ticket hat, sollte jetzt schnell sein! Mit dabei ist auch der Reitstall Klövensteen, Genuss-Michel-Testsieger 2026/2027 in der Kategorie Hamburger Norden. Serviert wird gebackener Blumenkohl auf Kartoffel-Spinat- Ragout mit Gewürzgurken, Senfschaum und Zitrone. Eine Kombination von Aromen, die schon beim Lesen Lust auf den ersten Bissen macht und neugierig auf die moderne Landhausküche von Charlotte und Daniel Ambratis.
genussguide-hamburg.com

„In the Mood for Love“ spielt in Hong Kong im Jahre 1962 und handelt von zwei jungen Ehepaaren und deren ungewöhnlicher Beziehung zueinander. Die Paare ziehen in benachbarte Appartements. Die schöne Li-Zhen und der Journalist Chow sind im Gegensatz zu ihren Partnern oft zu Hause. Beide verbindet sehr bald eine innige Freundschaft. Durch Zufall entdecken sie, dass ihre Ehepartner ein Verhältnis miteinander haben und geraten in einen Strudel verwirrender Gefühle. Um 21 Uhr im filmraum Open Air.
szene-hamburg.com

Θ FOFFTEIN

Trauer um Elisabeth Kiausch: Die SPD-Politikerin ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Mit 18 Jahren trat sie der SPD bei und begann ihre politische Laufbahn in Eimsbüttel. Sie gehörte von 1970 bis 2004 der Hamburgischen Bürgerschaft an und war 1987 kurz sowie von 1991 bis 1993 länger deren Präsidentin. Damit war sie die erste Frau an der Spitze eines bundesdeutschen Landesparlaments. 1987/88 amtierte Kiausch zudem als Hamburger Finanzsenatorin. Sie galt als engagierte Demokratin und Vorbild für Frauen in der Politik.. Hamburg würdigt sie mit Trauerbeflaggung und einem Kondolenzbuch in der kommenden Woche im Rathaus.
welt.de, abendblatt.de, mopo.de

Heute ist der Tag des Gedenkens und Tributs an die Opfer des Terrorismus. Kommen Sie gut durch den Freitag und wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder.

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