Guten Morgen: Sportliche Herausforderungen. *
Θ HAMBURG
Wichtig ist auf dem Platz: HSV-Trainer Merlin Polzin möchte beim Derby gegen den FC St. Pauli am Freitagabend um 20.30 Uhr im Millerntorstadion mit Leistung statt mit Worten im Vorfeld überzeugen. Bis auf Kapitän Yussuf Poulsen kann Polzin auf alle Kicker zugreifen. Beim FC St. Pauli steht der eigentlich als langzeitverletzt abgeschriebene Kapitän Jackson Irvine wohl wieder im Kader. Die Kiezkicker am Tabellenende brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Der HSV ist jedoch deutlich stärker einzuschätzen als bei der deutlichen Niederlage im Hinspiel. Vor dem Spiel finden Fanmärsche vom Gänsemarkt und von der Schanze statt, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Die Polizei ist präsent, geht aber nicht von schweren Konflikten unter Fans aus.
abendblatt.de, ndr.de
„Wie wollen wir eigentlich in Zukunft zusammenleben?“
Vor dem Derby regt FC St. Pauli-Präsident und DFL-Vize Oke Göttlich erneut an, einen Boykott der WM in den USA zu erwägen und eine UEFA-Meisterschaft der Verweigerer ausspielen zu lassen.
mopo.de
Senat richtet Krisenstab ein: Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz plant Hamburg die Einrichtung eines zentralen Krisenstabs. Seit 2020 wurden in der Hansestadt 40 linksextremistisch motivierte Angriffe auf die Infrastruktur gezählt, vor allem auf Verkehrsmittel, seltener auf die Energieversorgung, wie aus einer Anfrage der AfD hervorgeht. Zwar sieht sich der Senat grundsätzlich gut vorbereitet und verweist auf zahlreiche Übungen, dennoch soll der bestehende Katastrophendienst ausgebaut werden. Der neue Krisenstab soll bei schweren Lagen wie einem Blackout die behördenübergreifende Koordination schneller übernehmen.
welt.de, ndr.de
–Anzeige – Mobility-News der Hochbahn–
Alle Neuigkeiten rund um die U-Bahnen, Busse und Großprojekte der HOCHBAHN direkt aufs Smartphone? Das geht ab sofort mit dem offiziellen WhatsApp-Channel. Mit dem neuen Kanal erweitert die HOCHBAHN ihr digitales Kommunikationsangebot. Hier erhalten Fahrgäste, Journalist*innen sowie weitere wichtige Stakeholder zentrale Unternehmensinformationen sowie einen Echtzeit-Ticker im Falle von Großlagen, wie Unwettern oder auch außergewöhnlichen Betriebsstörungen. Hier geht’s zum offiziellen WhatsApp-Channel der HOCHBAHN.
Grüne suchen Orientierung: Acht deutsche Abgeordnete der Grünen stimmten im EU-Parlament dafür, das Mercosur-Handelsabkommen vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Grünen-PolitikerInnen in Verantwortung, wie Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, kritisierten diesen Schritt scharf und warnten vor Verzögerungen beim Freihandel und bei der internationalen Kooperation. In einer gemeinsamen Erklärung mit weiteren Landespolitikern forderte Fegebank ein klares Bekenntnis zu Mercosur. Zusätzlich gibt es Unmut darüber, dass die Abgeordneten dabei gemeinsam mit linken und rechten Randparteien abgestimmt hatten, was die Brandmauer-These ad absurdum führt.
abendblatt.de, shz.de
Wieder Ausfall bei der S-Bahn: Am Donnerstag kam es im S-Bahnverkehr zu erheblichen Störungen. Am Nachmittag wurde im Citytunnel eine Verqualmung gemeldet, woraufhin der Betrieb eingestellt wurde. Alle Linien wurden über die Verbindungsbahn umgeleitet, was zu Verspätungen und überfüllten Zügen führte. Eine Ursache für die Verqualmung wurde indes nicht gefunden. Auch am Hauptbahnhof war der Zugverkehr wegen eines Vorfalls im Gleisbett kurzzeitig unterbrochen. Zudem wurde am Donnerstag bekannt, dass der Wintereinbruch Anfang Januar zu 1.400 Ausfällen der S-Bahn führte, vor allem auf den Linien S1 und S5.
mopo.de (Tunnel), abendblatt.de (HBF), ndr.de, nahverkehrhamburg.de (Winter)
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Wenn die Verunsicherung größer wird, merken wir das auch. Der Hafen lebt davon, dass Hamburg lebendig bleibt.“, betont Hubert Neubacher in der neuen Folge von „Wie ist die Lage?“. Der Geschäftsführer von Barkassen-Meyer und der Rainer Abicht Elbreederei spricht über aktuelle Entwicklungen im Hamburger Hafen, den Zusammenschluss zweier Traditionsunternehmen und seinen optimistischen Blick auf die Zukunft der Hansestadt. Außerdem geht es um Verantwortung, Zusammenhalt und die besondere Rolle des Hafens für das Leben in der Stadt. Neue Folgen von „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und immer samstags, 11 Uhr, bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen. „Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft.
FDP-Vize äussert sich: Sami Musa bleibt vage zur finanziellen Situation der Elbliberalen bei mopo.de
Feuer in Pflegeheim: 100 Feuerwehrleute im Einsatz; ein Bewohner in Steilshoop gestorben abendblatt.de
Royal Jordanian verbindet mit Amman: Neue Verbindung ab Ende März vom Helmut-Schmidt-Flughafen in die Hauptstadt von Jordanien abendblatt.de
Wochenend-Wetter: Bewölkt bei minus fünf bis null Grad wetter.net
Θ ZAHL DES TAGES
Null Zeugen: Zehn Männer haben 4,6 Tonnen Kokain über den Hamburger Hafen eingeschmuggelt. Dafür gab es Haftstrafen zwischen sechs und zwölf Jahren, ein Angeklagter wurde freigesprochen. Die Urteile des Gerichts lagen ansonsten über der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Drogen wurden vor zwei Jahren in zwei Lieferungen in Containern eingeschleust. Zentrale Rollen spielten ein 60-Jähriger, der die Container an Kontrollen vorbeisteuerte, und ein weiterer Mann, der sie aus dem Hafen transportierte. Sechs Täter wurden beim Entladen in einer Lagerhalle festgenommen. Die Beweise stützten sich ohne Zeugen auf Chats, Telefonprotokolle und Videoaufnahmen.
ndr.de
Europa – von Wolf Achim Wiegand
Widerworte an Trump und Musk: Während sich Politiker mit gesalbten Worten über die Trump- und Grönland-Krise echauffieren, hat ein Privatmann die Diskussion unverblümter bereichert. Michael O’Leary, Besitzer der irischen Massenairline Ryanair, nannte den US-Präsidenten öffentlich einen „Lügner”, dessen politischen Verbündeten Elon Musk einen „Idioten”. O’Leary, bekannt für Provokation und Direktheit, hatte kürzlich den Einbau Musk‘scher Starlink-Geräte in seine über 600 Flugzeuge abgelehnt. Daraufhin drohte Musk, die Airline aufzukaufen. Gesitteter, aber auch deutlich sprach Bundeskanzler Friedrich Merz. Er beklagte in Davos die aufgelöste bisherige Weltordnung zu Gunsten der Großmächte, machte aber Mut: „Dieser Welt sind wir nicht ausgeliefert – wir können sie gestalten.“
politico.eu (Streit), handelsblatt.com (Merz)
„Die USA sollen Einfluss auf die Ausbeutung der Rohstoffe Grönlands bekommen“
Details des Deals von Davos kommen ans Licht.
t-online.de
Neue Hoffnung für Ukraine: Der kriegsgeschundene Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor Reportern in Davos eine kleine Sensation enthüllt. Erstmals seit Jahren gibt es am heutigen Freitag ein sogenanntes „Trilateral“ – also ein Gespräch zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Es soll in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden – noch nicht auf höchster Ebene, aber mit „Offiziellen“. Ebenfalls in Davos unterzeichnete Trump die Charta seines „Friedensrats“, der – so Trump – globale Konflikte lösen soll. Als einzige EU-Mitglieder sind Bulgarien und Ungarn dabei – alle anderen haben Vorbehalte gegen die „Schurken-UN“ (Die Zeit).
spiegel.de
EU-Neuerung für Start-ups: Die EU-Kommission wird in wenigen Monaten die „EU Inc“ einführen. Das schafft einen neuen einheitlichen, paneuropäischen Rechtsrahmen für Firmengründungen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat verkündet: die neue Struktur – das sogenannte 28. Regime – werde es ermöglichen, eine Firma in jedem EU-Mitgliedstaat innerhalb von 48 Stunden online zu registrieren. Bisherige langwierige Gründungsprozesse fallen weg. Die EU reagiert auf jahrelange Bitten von Gründern und Investoren, die sogar eine Petition gestartet hatten. Die neue Rechtsform folgt dem US-Vorbild einer Delaware-Gesellschaft.
wiwo.de
Θ STADT & LEBEN
Olympischer Gedanke wird in die Stadt getragen: Die Alexander-Otto-Sportstiftung stellt mindestens eine Million Euro für Sportprojekte in Hamburg bereit. Ziel ist es, in allen 104 Stadtteilen jeweils ein Projekt zu fördern, etwa für Fortbildungen, Bewegungsangebote oder Sportanlagen. Bewerben können sich Vereine und Schulen. Die Initiative steht im Zusammenhang mit der geplanten Hamburger Olympiabewerbung und wird von Partnern aus der Wirtschaft unterstützt. Pro Projekt sind bis zu 20.000 Euro möglich, die zum Start an Special Olympics Hamburg gehen. Ziel ist es, insbesondere junge Menschen für den olympischen Gedanken und die tägliche Körperertüchtigung zu begeistern.
welt.de, abendblatt.de, ndr.de, specialolympics.de
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Der Kaiser und die Nachtigall: Das „Marionettentheater Thomas Zürn“ präsentiert im Jenisch Haus, in kleinen Rahmen und in schönem Ambiente, Marionettentheater für Kinder und Erwachsene. Alle Produktionen unseres Marionettentheaters entstanden in eigener Werkstatt, in einer Zusammenarbeit des Holzbildhauers Thomas Zürn und der Illustratorin Diana Skoda. Die Programme werden von eigens für die Produktion in Auftrag gegebenen Kompositionen musikalisch umrahmt. Am Sonntag um 14.30 Uhr.
shmh.de, marionetten-spieler.de
Restaurant-Tipp – Essen im Bunker: Das Sala ist das Herzstück des Hotels im Grünen Bunker und wurde nach spanischem Vorbild konzipiert. Über 170 Sitzplätze, eine offene Küche, eine kleine Terrasse und zwei Privat-Dining-Bereiche stehen in dem Restaurant mit internationalen Gerichten zur Verfügung.
genussguide-hamburg.com
Opera of Hope: Große Themen, große Gefühle, große Gesten, große Form: Die Oper. In ihrer neuen Produktion eignet sich die Hamburger Regisseurin Mable Preach das Heiligtum der Hochkultur an und macht sich mit ihrem Team an die genussvolle „Dekolonisation der Ohren“. Hier fließen Elemente aus Oper, Gospel, Chor- und Sologesang ineinander, um eine Geschichte über das Ankommen zu erzählen. Es ist die Geschichte einer jungen Schwarzen Frau auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft, die für so viele ähnliche Geschichten steht. Um 20 Uhr auf Kampnagel.
szene-hamburg.com
Θ FOFFTEIN
Handtaschen-Einbrecher ist geständig: Im Juli 2023 verriet Moderatorin Sylvie Meis ihren Followern, dass sie im Urlaub ist. Das nutzten Einbrecher um ihre Sammlung in Eppendorf im Wert von mehr als 500.000 Euro zu stehlen. Der Polizei gelang es, einen mutmaßlichen Täter im Ausland zu finden. Die gut versicherten wertvollen Bags und Clutches sind allerdings weg. Der 42-Jährige erwartet nun das gerechte Urteil des Landgerichts.
abendblatt.de, mopo.de
Heute ist der Welttag der Handballer. Kommen Sie gut durch den Freitag und wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder.
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