Hamburgerin steigt in der Union auf, Bestand bröckelt, Frauen ausgenutzt, Zurück in die Vergangenheit

Guten Morgen: Rochade. *

Θ HAMBURG

Aufstieg in der Union: Die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann soll neue Generalsekretärin der CDU werden. Sie soll laut Medienberichten auf Carsten Linnemann folgen, der wiederum Gesundheitsminister werden soll, weil Nina Warken als neue Kanzleramtschefin gehandelt wird. Hoppermann ist derzeit Schatzmeisterin der Partei und kennt daher die Strukturen der Christdemokraten sehr gut. Die Wandsbekerin sitzt seit 2021 im Bundestag und gilt als gut vernetzt. Vor ihrer Zeit im Bundestag war die Betriebswirtin Leiterin des Zentralamtes der Justizbehörde. Im Vergleich zu den männlichen Spitzen der Hamburger CDU gilt die engagierte Katholikin politisch als eher liberal und einnehmend. Ob das Personalkarussell wirklich so stattfinden wird, soll sich am Freitag klären.
abendblatt.de, zeit.de, mopo.de

Bestand bröckelt: Ein fünfstöckiges Wohnhaus in der Holstenstraße in Altona musste am Donnerstag aufgrund akuter Einsturzgefahr evakuiert werden. Nachdem Bewohner Risse in den Wänden gemeldet hatten, stellten Experten massive Schäden an tragenden Wänden sowie abgesackte Holzbalkendecken fest. Insgesamt wurden 14 Menschen evakuiert, auch das Nachbarhaus wurde vorsorglich geräumt. Das im Jahr 1894 errichtete Gebäude wurde abgestützt und die Holstenstraße teilweise gesperrt. Feuerwehr, THW und Bausachverständige sichern das Haus und überwachen es mit einem Lasermesssystem. Die Betroffenen wurden in Notunterkünften untergebracht.
ndr.de, welt.de

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Frauen ausgenutzt: Bei einer Großrazzia in Hamburg hat die Bundespolizei einen 54-Jährigen festgenommen. Er steht im Verdacht, rund 100 Frauen aus Südamerika eingeschleust und an ihrer Prostitution verdient zu haben. Etwa 250 Einsatzkräfte durchsuchten mehrere Objekte, darunter die Wohnung des Hauptverdächtigen im Stadtteil Hamm. Die Frauen aus Kolumbien, Venezuela und der Dominikanischen Republik sollen als Touristinnen eingereist sein und anschließend die Wohnungen des Beschuldigten für die Prostitution genutzt haben. Laut Bundespolizei verdiente der Mann dabei mehrere Hundert Euro pro Frau und Woche.
ndr.de, abendblatt.de

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Kunstfreiheit ist genauso relevant wie Wissenschaftsfreiheit. Beides gehört zu einer freiheitlichen Demokratie.“ In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Hauke Heekeren, über die Exzellenzuniversität Hamburg, den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Forschung und Lehre sowie die Bedeutung von Kunst- und Wissenschaftsfreiheit. Außerdem gibt er persönliche Einblicke – von alkoholfreiem Bier über guten Schlaf bis zu seinen Auszeiten beim Laufen. Neue Folgen von „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und immer samstags, 11 Uhr, bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen. „Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft.

Wochenend-Wetter: Wechselnd bewölkt bei 13 bis 20 Grad; Sonnabend bis 25 Grad wetter.net

Θ ZAHL DES TAGES

240 Millionen Euro hat Hamburg im vergangenen Jahr für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ausgegeben. Das sind rund 14 Millionen Euro beziehungsweise sechs Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der größte Teil der Ausgaben – 78 Prozent – entfiel auf den täglichen Bedarf wie Unterkunft, Verpflegung und Kleidung. Die übrigen Mittel wurden vor allem für medizinische Behandlungen verwendet.
ndr.de

Europa – von Wolf Achim Wiegand

– Mit Meinung –
Google muss blechen: Der US-Internetgigant muss eine Milliarde Dollar an die EU zahlen. Die Rekordstrafe wird wegen Wettbewerbsverstößen gegen den Suchmaschinen-Marktführer verhängt. Google habe seine marktbeherrschende Stellung missbraucht, eigene Dienste in der Suche bevorzugt und App-Anbieter im Play Store benachteiligt. Das Unternehmen muss die beanstandeten Praktiken in spätestens 60 Tagen ändern, andernfalls gibt es weitere Zwangsgelder. Die Entscheidung gilt als wichtiger Präzedenzfall weltweit und dürfte die Beziehungen der EU zu den USA weiter belasten. Trump droht schon mit Zöllen. Derweil soll der Hamburger Lokaljournalismus mit Steuern auf die Gewinne der Internet-Konzerne finanziert werden. Das scheint auch kein tragfähiges Geschäftsmodell zu sein.
handelsblatt.com, bild.de, morgenpost.de (Meinung ma)

Scroll-Stopp für Schüler: Als erstes EU-Land hat Frankreich ein Social-Media-Verbot beschlossen. Neue Konten auf Instagram & Co werden ab September für unter 15-Jährige blockiert, bestehende Konten folgen im Januar. Zudem hat die Regierung in Paris das bereits gültige Smartphone-Verbot an Schulen ab sofort auf die Oberstufe ausgeweitet. Mit diesem nationalen Alleingang kommt Frankreich einer europaweiten Regelung zuvor, die in Brüssel kurz vor der Fertigstellung steht. Dafür wirbt auch Bundesbildungsministerin Karin Prien. Experten der Europäischen Kommission haben ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 13 Jahren als sinnvoll eingestuft.
tagesschau.de, faz.net, deutschlandfunk.de

Wir stellen Eltern ja auch nicht frei, ob ein Zehnjähriger ein Glas Whisky trinken darf, weil es ja eh ‚nur‘ ein Glas ist.
Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung im österreichischen Bundeskanzleramt, befürwortet harte Maßnahmen.
derstandard.at

Man pinkelt nicht ins Meer! Wer jetzt in Europa Badeurlaub macht, der sollte die örtlichen Strandregeln kennen und beachten. Viele Ferienorte ahnden vermeintliche Kleinigkeiten mit Bußgeldern im drei- und vierstelligen Bereich. Einige Beispiele: in spanischen Küstenorten wie Marbella oder Vigo drohen bei Ins-Meer-Urinieren bis zu 750 Euro Bußgeld. In Benidorm ist die Handtuch-Platzreservierung bis zu 750 Euro teuer. Italien erlaubt kein Shampoo unter der Stranddusche – Bußgeld: bis 660 Euro. Frankreich ahndet das Rauchen an allen Stränden mit 135 Euro. Und auf Sardinien kostet das Mitnehmen von Sand, Muscheln oder Steinen bis zu 3.000 Euro.
focus.de

Θ STADT & LEBEN

Viel los am Wochenende: Die Pride Week startet mit mehr als 100 Veranstaltungen zu queeren Themen. Am Beginn steht die Pride Night. Das Knust wird 50 Jahre alt und feiert mit Konzerten. Der Club nennt sich nach dem niederdeutschen Wort für Kante. Los ging es an der Brandstwiete, gerne mit Engtanz-Party. 2003 zog das Knust nach St. Pauli in die vorherigen Räumlichkeiten des Club Schlachthof. Auch auf dem Spielbudenplatz wird gefeiert. Corny Littmann bittet wieder zur Show der Straßenkunst, deren Wurzeln hier bis 1795 zurückreichen.
hamburg-pride.de, szene-hamburg.com, spielbudenplatz.eu

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Restaurant-Tipp – Sunset Barbecue: Heute ist ab 18 Uhr Grillabend in der Brasserie Flum. Auf der Karte stehen Spezialitäten vom Lavastein-Grill, frische Salate und vieles mehr – begleitet von entspannter Atmosphäre und besonderem Flair.
Menü, Reservierung

Restaurant-Tipp – Griechisch und richtig gut: Beim Genuss-Michel 2026 hat das Xenios bei Themi in der Kategorie Griechenland abgeräumt. Kein Wunder: In Eimsbüttel treffen herzliche Gastfreundschaft, authentische griechische Küche und beste Qualität aufeinander. Ein Restaurant, das seit Jahren zeigt, wie gut Griechenland schmecken kann.
genussguide-hamburg.com

Seal ist eine der markantesten Stimmen aller Zeiten. Er hat hat im Laufe seiner Karriere einen unauslöschlichen Eindruck in der Pop-, R&B-, Soul- und Dance-Musik hinterlassen. Heute kommt der vielfach ausgezeichnete Sänger mit seiner „Celebrating 30+ years of the classic albums“ Tour in den Stadtpark.
szene-hamburg.com

Θ FOFFTEIN

Zurück in die Vergangenheit: Das Musical „Tina – Das Tina Turner Musical“ soll im März 2027 Premiere im Operettenhaus feiern und das Musical „Zurück in die Zukunft“ ablösen, das dann ein Jahr im Angebot war. „Tina“ wurde schon 2019 bis 2022 im Haus am Spielbudenplatz präsentiert.
abendblatt.de

Heute ist der Tag der virtuellen Liebe. Kommen Sie gut durch den Freitag und wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder.

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