Guten Morgen: Bauen. * Beförderung. * Buhrufe. * Birthday. *
Θ HAMBURG
Bündnis für das Wohnen fortgeschrieben: Trotz zuletzt deutlich gesunkener Zahlen durch hohe Bau- und Zinskosten wollen sich Senat, Bezirke und Wohnungswirtschaft weiterhin die Baugenehmigungen von 10.000 Wohnungen pro Jahr vornehmen. Seit 2011 wurden über 110.000 Wohnungen gebaut, darunter viele geförderte Wohnungen. Bürgermeister Peter Tschentscher spricht von einem großen Erfolg, durch den zumindest der Mietenanstieg gebremst worden sei. Künftig setzt das Bündnis auf Nachverdichtung, schnellere Planung und Klimaziele. Ein besonderer Fokus soll dabei auf dem energetischen Bestandsumbau liegen. Beim strittigen Thema Erbbaurecht ist der Senat der Wohnungswirtschaft in Teilen entgegengekommen: In größeren Neubaugebieten soll Grund wieder verkauft werden können. Politik und Wohnungswirtschaft betonen trotz schwieriger Rahmenbedingungen den Wert der langjährigen Zusammenarbeit.
welt.de, abendblatt.de, taz.de
Streik bei der Hochbahn: Vor den Tarifverhandlungen in der kommenden Woche erhöht ver.di mit einem bundesweiten Nahverkehrsstreik den Druck. In Hamburg werden am Donnerstag die U-Bahnen und Busse der Hochbahn weitgehend stillstehen. Ob ein Notfahrplan aufgelegt wird, hängt von der Streikbeteiligung ab. Mit einer Entscheidung ist erst am Morgen zu rechnen. Der Schulbusverkehr soll jedoch aufrechterhalten werden. Fahrgäste werden gebeten, auf die nicht vom Streik betroffenen Verkehrsmittel S-Bahn, AKN und Fähren auszuweichen. Auch die Busse von vhh.mobility sind nicht betroffen.
ndr.de, abendblatt.de
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Die Kreativwirtschaft erlebt den größten Shift seit Jahren: KI, neue Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfung verändern rasant, wie Agenturen und Kreativschaffende arbeiten, entscheiden und wachsen. Der German Creative Economy Summit bringt die Branche zusammen, um über diese Transformation zu sprechen. Zwei Tage voller Insights, Impulse und Austausch mit führenden Köpfen aus Kreativwirtschaft, Wirtschaft und Politik. Wer wissen will, wohin sich die Branche bewegt, sollte den German Creative Economy Summit im Blick haben. Jetzt Ticket sichern
Wilhelmsburg ohne Krankenhaus: Das Krankenhaus Groß-Sand wird zum 30. Juni 2026 endgültig geschlossen. Die Entscheidung des katholischen Trägers beendet alle Hoffnungen auf einen Fortbestand der traditionsreichen Klinik. Rund 350 Mitarbeitende sind betroffen. Zuletzt wurden nur noch etwa 40 Patientinnen und Patienten versorgt, da wichtige Abteilungen bereits geschlossen waren. Grund für diese Maßnahme sind wirtschaftliche Schwierigkeiten. Auch die Zukunft des angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrums ist ungewiss. Für den Stadtteil bedeutet die Schließung einen Einschnitt. Zugleich plant die Stadt eine neue Stadtteilklinik auf dem Gelände. Die Verhandlungen über den Verkauf der Liegenschaft des Erzbistums an die Stadt ziehen sich allerdings weiter hin.
ndr.de, abendblatt.de, erzbistum-hamburg.de
Digitaler Frühjahrsputz: Datenschützer erklärt heute um 12.30 Uhr wie richtig gelöscht wird datenschutz-hamburg.de
Literatur empört: Auch Hamburger Buchhandlungen leiden unter Kulturstaatsminister Wolfram Weimer abendblatt.de, bild.de
Dressel widerspricht: Finanzsenator sieht keine Fehlallokation beim investiven Sondervermögen ndr.de
Moderne Mobiltät ausgebremst: MOIA meldet weniger Fahrgäste und autonome Fahrversuche verzögern sich abendblatt.de
Wetter heute: Wechselnd bewölkt bei zwei bis 14 Grad wetter.net
Θ ZAHL DES TAGES
40 Millionen Euro mutmaßliche Taterträge aus Cum-Ex-Verbrechen könnte der Hamburger Bankier Christian Olearius an die Staatskasse zurückzahlen müssen. Der Bundesgerichtshof hat das Landgericht Bonn angewiesen, ein Einziehungsverfahren einzuleiten. Das Strafverfahren wegen schweren Steuerbetrugs bleibt allerdings wegen Olearius’ Verhandlungsunfähigkeit eingestellt und die Schuldfrage ist weiterhin offen. Die Staatsanwaltschaft sieht ihn dennoch als einen der zentralen Beteiligten an Cum-Ex-Geschäften. Der Fall gehört zu den größten Steuerskandalen Deutschlands, durch den dem Staat Milliarden entgingen. Nun steht die mögliche Rückzahlung im Fokus.
mopo.de, welt.de
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Europa – von Wolf Achim Wiegand
EVP zieht Stecker: Wenige Tage nach Bekanntwerden enger Zusammenarbeit zwischen europäischen Christdemokraten (EVP) und EU-Abgeordneten der äußerten Rechten haben die beteiligten EVP-Politiker einen gemeinsamen WhatsApp-Chat verlassen. Die von EVP-Fraktionschef Manfred Weber, CSU, nicht unterbundene Kooperation im Europaparlament hatte für Kontroversen gesorgt, weil die in Berlin geltende „Brandmauer“ gegen extrem Rechts auf EU-Ebene übersprungen worden ist. Unter anderem hatten Konservative und Populisten die Verhandlungspositionen und Änderungsanträge für ein strenges Abschiebegesetz abgestimmt. Anderswo in Europa ist das gang und gebe – nur in Deutschland nicht. CDU-Chef Friedrich Merz ist empört.
„Wer sich mit den Populisten gemein macht, wird selbst zum Populisten“
So wie Merz sieht es auch Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker
zeit.de
Die EU Inc. kommt: Eine neue, einheitliche Rechtsform soll Unternehmen in der EU ermöglichen, innerhalb von 48 Stunden digital eine Firma zu gründen. „EU Inc.“ heißt das Projekt, mit dem Start-ups fast über Nacht im gesamten Binnenmarkt mit seinen 450 Millionen Menschen tätig sein können. Damit beabsichtigt die Kommission gezielt, Europas Innovationskraft bürokratiearm zu stärken. Außerdem geht es um den Topp der Abwanderung von Start-ups und Talenten in die USA. Im Detail bietet die EU Inc. harmonisierte Mitarbeiterbeteiligungen, vereinfachte Insolvenzverfahren und weniger regulatorische Komplexität.
euractiv.de, sueddeutsche.de, reuters.com
Θ STADT & LEBEN
Udo Lindenberg wird bald 80: Am kommenden Dienstag startet im Miniatur Wunderland in Hamburg der „Panik-Express“, ein Sonderzug, der Udo Lindenbergs Lebensweg über acht Jahrzehnte erzählt – von seiner Kindheit bis zu Erfolgen wie „Komet“. Die detailreichen Waggons sind in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden. Am 30. April folgt im Stilwerk die Ausstellung „Udoversum“, die anlässlich seines 80. Geburtstags sein Leben, seine Musik und seine Kunst zeigt, darunter auch seine „Likörelle“. Parallel dazu wird die interaktive „Panik City“ auf St. Pauli ab dem 6. April überarbeitet und um aktuelle Meilensteine ergänzt. Die Wiedereröffnung ist für Mai 2026 geplant. Zudem erscheinen ein von Fans kuratiertes Best-of-Album sowie ein Tribute-Album mit Neuinterpretationen seiner Songs.
welt.de, abendblatt.de, mopo.de
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Der BESONDERS MARKT vereint Schönes und Kulinarisches zu einem besonderen Einkaufserlebnis. Am 22. März 2026 präsentieren im Museum der Arbeit ausgewählte Anbieter*innen Design, Food und Handmade-Produkte aus kleinen Manufakturen, Ateliers und Werkstätten. Besucherinnen entdecken hochwertige, individuelle Waren abseits von Massenproduktion und kommen mit Produzent*innen ins Gespräch. Die Auswahl ist handverlesen, abwechslungsreich und immer neu. Aktionen, Specials und gastronomische Angebote sorgen zusätzlich für Genuss, Austausch und Inspiration in entspannter Atmosphäre.
shmh.de
Restaurant-Tipp – Saisonale italienische Küche: Das Pittarello am Winterhuder Mühlenkamp überzeugt mit tollem Ambiente und erstklassiger italienischer Küche. Die Karte ist übersichtlich, lässt aber keine Wünsche offen. Der Mittagstisch wechselt regelmäßig, auch abends dürfen sich die Gäste auf die täglich wechselnden Empfehlungen des Küchenchefs verlassen oder einfach à la carte bestellen.
genussguide-hamburg.com
„sr“: Lea Hartlaub erzählt in ihrem Essayfilm anhand des Motivs der Giraffe eine vielschichtige Weltgeschichte über Kontinente und Jahrhunderte. In reduzierter, tableauhafter Bildsprache zeigt der Film in 16 Episoden und an 30 Orten – von New York bis Niger – menschliche Wirklichkeiten. Themen wie Wissen, koloniale Spuren und der Umgang mit Exotik werden reflektiert. Die Giraffe taucht dabei immer wieder auf, mal zentral, mal beiläufig. So entsteht ein komplexes Filmexperiment, das mehr andeutet als zeigt und international große Beachtung fand. Hamburg Premiere um 19.30 Uhr im Abaton mit der Regisseurin vor Ort.
szene-hamburg.com
Θ FOFFTEIN
Ketamin im Klo: Trotz der bekannten Schadenswirkungen konsumieren immer mehr Europäer harte „Partydrogen“ wie Kokain und Ketamin. Das geht aus dem neuen EU-Abwasserbericht hervor, der Messungen in Abwässern von 125 Städten auflistet. Auffällig ist der starke Anstieg von Ketamin – das schnell wirkende Narkosemittel unterbricht Signale im Gehirn. „Keta“ wurde europaweit um rund 40 Prozent mehr benutzt als im Vorjahr. Deutsche Städte weisen mit die meisten Spuren synthetischer Drogen wie Speed oder Crystal Meth auf.
n-tv.de stern.de euda.europa.eu (waw)
Heute ist der Welttag des digitalen Lernens. Wir wünschen Ihnen einen schönen Donnerstag.
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