Guten Morgen: Denken. * Deuten. * Decken *.
Θ HAMBURG
Polizei denkt neu: Künftig soll bei Fußballspielen deutlich weniger Hamburger Polizei präsent sein. Das neue Konzept heißt „Zero-Kräfte-für-Fußball“. Trotz der brisanten Derbys zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli will die Polizei vom bisherigen Hochrüsten weg. Das Konzept des „neuen Hamburger Wegs“ setzt auf Kommunikation, mehr Verantwortung der Vereine und ein gezieltes Eingreifen nur bei Bedarf. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass die bisherige Strategie mit immer mehr Kräften die Lage eher verschärft hat. Erste Tests, etwa beim Derby, verliefen mit deutlich weniger Einsatzkräften erfolgreich. Langfristig soll sich die Polizei aus Bereichen wie Stadien weitgehend zurückziehen. Die Sicherheit soll durch Absprachen gewährleistet werden, wobei die Vereine und Fans stärker in die Pflicht genommen werden. Nicht zuletzt, um Kosten der Polizei zu sparen.
welt.de
„Der Fußball hat tatsächlich in Teilen ein Gewaltproblem.“
Timo Zill, derzeit Chef der Schutzpolizei, macht sich einen schlanken Fuß und spielt den Ball an die Vereine zurück.
welt.de
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Handelskammer on tour – Harburg, Mittwoch, 15. April 2026 ab 15 Uhr
Mit dem Veranstaltungsformat „Handelskammer on tour“ geht die Handelskammer Hamburg in die Bezirke – dorthin, wo Innovation entsteht, Transformation gestaltet und wirtschaftliche Zukunft konkret wird. Am 15. April ab 15 Uhr macht die Handelskammer Station im Speicher am Kaufhauskanal. Harburg wird zum Treffpunkt für Unternehmen, Start-ups, Studierende und Entscheider:innen. Auf dem Programm stehen Talks, Workshops, Best Practices und kostenlose Beratung. Mit (u.a.): Wirtschaftsmanager Rüdiger Grube, Schriftsteller Heinz Strunk, Kammer-Präses Norbert Aust, NDR-Moderatorin Harriet von Waldenfelds und Gründerin Wienke Reynolds (Lignopure). JETZT anmelden: handelskammer-hamburg.de/ontour
Wettbewerb um Olympia-Deutung: Die Initiative „NOlympia“ bemängelt, dass der Senat zwar SchülerInnen dazu anregt, die geplante Olympia-Bewerbung im Unterricht zu diskutieren, die Positionen der Gegner jedoch nicht ausreichend berücksichtigt. Sportstaatsrat Christoph Holstein liefert sich in den sozialen Netzwerken einen Dauerstreit mit der Initiative, die eine Verschwendung von Mitteln für unpopuläre Sportarten wie Tennis beklagt. Eine neue Initiative namens „OlympJA” will derweil für gute Olympiastimmung in der Stadt sorgen und so viel Zustimmung wie möglich bei den Hamburgerinnen und Hamburgern für das Referendum über die Spiele am 31. Mai erzeugen. Auch im Kreis der Mitbewerber muss Hamburg sich ins Zeug legen. Selbst die als nicht unkritisch bekannten Berliner können eine Umfrage vorweisen, die 60 Prozent Zustimmung in der international bekannten Hauptstadt festgestellt hat. Die letzte bekannte Zahl aus Hamburg liegt bei 41 Prozent.
welt.de, abendblatt.de, ndr.de, facebook.christoph.holstein, berlin.de
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„Olympia in Hamburg: Was kostet uns das wirklich?“ – jetzt im Podcast
Mehr als 240 Gäste verfolgten die große Debatte des Bund der Steuerzahler Hamburg in der Handwerkskammer. Befürworter und Kritiker diskutierten direkt miteinander – u. a. mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Steffen Rülke, Eckart Maudrich und Heike Sudmann. Zusätzliche Impulse kamen aus dem Publikum, u. a. von Hjalmar Stemmann, Sabine Sommer, Jascha Bergmann, Sylvia Pille-Steppat, Katharina von Kodolitsch und Jörn Lauterbach. Die Diskussion zu Chancen, Risiken und Folgen einer Olympia-Bewerbung für Hamburg gibt es jetzt vollständig zum Nachhören. Jetzt reinhören
Sexualisierte Gewalt: Die in Hamburg geborene und in Schenefeld gemeldete Schauspielerinn Collin Fernades hat ihre Vorwürfe wegen sexualisierter Gewalt am Sonntagabend gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen im NDR wiederholt. Am Donnerstag hatten 20.000 Teilnehmer auf dem Rathausmarkt ihr Solidarität bekundet und es ist herrschende Meinung, dass sexualisierte Gewalt schärfer verurteilt werden muss. Dafür muss die Tat konkretisiert werden, wie es schon die jugendschutzrechtlichen Restriktionen vorsehen. Der Entwurf eines angepassten Gesetzes kursiert derzeit, der allerdings wegen möglicher Einschränkung der Meinungsfreiheit und umfassender digitaler Überwachung kritisiert wird. Unklar ist auch, ob die Justiz überhaupt auskömmlich finanziert wird, um neue Fälle bearbeiten zu können. Gefordert wird auch ein Umdenken in der Gesellschaft.
abendblatt.de, anwalt.de
Du sollst nicht lügen: Erzbistum erhebt Vorwürfe gegen Sozialbehörde ndr.de
Erfolg gegen Bayern München: Hamburg Towers siegen gegen großen Favoriten abendblatt.de
AfD zerlegt sich: Im Arbeiterbezirk Harburg sind die Rechtspopulisten wegen Körperverletzung zerstritten
ndr.de
Wetter heute: Bewölkt mit Schauern bei vier bis neun Grad wetter.net
Θ ZAHL DES TAGES
16.831 Kinder starten nach den Sommerferien in die erste Klasse. Dafür werden 785 Klassen eingerichtet. Knapp 99 Prozent der Kinder erhalten einen Platz an ihrer Wunschschule, wie Schulsenatorin Ksenija Bekeris stolz betont. Die Aufnahmebescheide für das Schuljahr 2026/27 werden ab Montag verschickt. Zusätzlich rechnet die Schulbehörde mit 10.537 Vorschulkindern, für die 511 Vorschulklassen geplant sind.
ndr.de, mopo.de
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Werben im Hamburger Tagesjournal
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Θ DIE WELT & DEUTSCHLAND
Großer Weltkrieg: So würde der Iran die Folgen eines Einsatzes amerikanischer Bodentruppen interpretieren. Pakistan bemüht sich derweil, mit Gesprächen zu vermitteln. Unterdessen soll US-Präsident Trump Truppen für einen kurzen Bodeneinsatz in das Kampfgebiet entsandt haben. Der Iran behauptet, Israel baue über die Epstein-Files Druck auf Trump für den unkoordiniert erscheinenden Krieg auf und will dies belegen können. Den E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel hat der Iran bereits gehackt. Unterdessen streiten der US-Präsident und Bundeskanzler Friedrich Merz darüber, ob der Krieg auch ein deutscher sei. Die wirtschaftlichen Folgen werden in Deutschland indes nicht nur an Tankstellen zu spüren sein. Die Verluste an den Kapitalmärkten sind jetzt schon hoch, es sei denn man erhält Insider-Informationen aus dem Umfeld des US-Präsidenten.
abendblatt.de, bild.de
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Die Börsen schwanken aktuell stark: Verluste, gefolgt von schnellen Erholungen. Für viele Anleger ist das belastend – für die Altersvorsorge ein strukturelles Problem. Denn entscheidend ist nicht die langfristige Rendite, sondern was in den Jahren passiert, in denen Kapital entnommen wird. Wer dann verkaufen muss, realisiert Verluste – unabhängig von späteren Erholungen. Deshalb arbeiten wir nicht mit Durchschnittswerten, sondern mit klaren Liquiditätsbausteinen für die Altersvorsorge. Ziel ist, Entnahmen so zu strukturieren, dass Marktschwankungen später nicht zum Risiko werden. Orientierung dazu gibt unser Webinar zur Altersvorsorge oder ein unverbindliches persönliches Gespräch.
FORAIM-Kontakt
Europa – von Wolf Achim Wiegand
Flammen im Ostseehafen: Auch am Wochenende ist die Ukraine bei der Verteidigung ihres Gebietes gegen den Angreifer Russland in die Offensive gegangen. Das Militär greift jetzt zunehmend eine empfindliche Stelle des Kremls an: die Ölindustrie. Erneut wurde der wichtige Ostseehafen Ust-Luga mit Drohnen attackiert, ein Feuer brach aus – bereits der dritte Angriff binnen weniger Tage. Ziel ist es, Russlands wichtigste Einnahmequelle für den Krieg zu schwächen, denn über Ust-Luga läuft ein großer Teil der Ölexporte. Militärisch setzt Kiew damit auf das Ausschalten von Infrastruktur tief im Hinterland.
t-online.de, zeit.de, focus.de
Europa zahlt die Rechnung: Weil Donald Trump Medikamente in den USA billiger machen will, drohen hier steigende Kosten. Das ist die Essenz einer Analyse im Handelsblatt über Folgen, die der US-Präsident mit seiner Gesundheitspolitik auslöst. Danach zwingt Trump die Pharmaanbieter im eigenen Land durch Staatsknebelung wie Preisvorgaben und angedrohte hohe Importzöllen zur Preisabsenkung. Das bedeutet, dass die Pillenfabriken anderswo Ausgleich suchen – besonders im vermeintlich zahlungskräftigen Europa. Hauptbetroffen sind innovative Krebsmedizin, neue Immuntherapien, Genbehandlung und seltene Erkrankungen (Orphan Drugs).
handelsblatt.com
Licht aus Afrika: Europa sucht fieberhaft nach stabilen Gasquellen – wegen geopolitischer Krisen, steigender Preise und Abkehr von russischer Energie. Nun rückt Afrika ins Blickfeld – als Alternative zu den unzuverlässig gewordenen USA. Bereits jetzt deckt die EU einen wachsenden Anteil ihres Flüssigerdgas-Bedarfs (LNG) aus Ländern wie Algerien, Nigeria und Angola. Die Konflikte im Nahen Osten haben das Interesse an Energie aus Afrika verstärkt. Dort lagern enorme Reserven teils noch unerschlossen in der Erde. Staaten wie Mosambik, Senegal oder Mauretanien haben die Chance, mit neuen Projekten groß herauszukommen. Aber: Die Investitionen bergen Risiken.
fr.de, handelsblatt.com, ksta.de
Θ STADT & LEBEN
Deckmantel des Konsums zu teuer: Rund 400.000 Menschen besuchten am verkaufsoffenen Sonntag die Innenstadt und die Hafencity. Besonders gefragt waren Ostergeschenke, während Kleidung weniger nachgefragt wurde. Die verkaufsoffenen Sonntage stehen unter Druck. In vielen Stadtteilen gibt es Kritik, da sie wirtschaftlich oft wenig bringen.Verkaufsoffene Sonntage sind an teure Rahmenprogramme gebunden, um die Verletzung der geschützten Sonntagsruhe zu legitimieren. Deshalb überlegen viele Händler außerhalb der Innenstadt, ihre Teilnahme zu reduzieren. Der Handel erwartet zu Ostern ein Umsatzminus von 6,5 Prozent, bedingt durch hohe Kosten und schwache Kauflaune.
ndr.de
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Startschuss für den „Hamburger Wandergarten“: Die Stiftung WAS TUN! und die Loki Schmidt Stiftung starten am 1. April 2026 in die neue Saison des mobilen Gemeinschaftsgartens und lassen 15 Hochbeete auf Rädern durch Hamburgs Viertel wandern, für mehr Grün, Biodiversität und Miteinander. Auftakt ist am Berta-Kröger-Platz in Wilhelmsburg. Stationen 2026 sind April bis Mai Wilhelmsburg, Juni bis Juli Rothenburgsort sowie August bis Dezember voraussichtlich Hamm. Es gibt kostenfreie Angebote für alle, inkl. Workshops für Kitas, Schulen und Senior:innen, z.B. Beetstecker basteln, Pflanzendruck oder Balkonbepflanzung. Dienstags Workshops, mittwochs Gärtnern. Unterstützung jeglicher Art ist herzlich willkommen. Mehr Infos via hamburgerwandergarten.de.
Restaurant-Tipp – Zwei kleine Räume, ruhige Atmosphäre, viel Herz: Die Karte der Weidenknantine ist bewusst klein mit Stullen, Suppen und einem wechselnden Mittagsangebot. Alles sorgfältig komponiert, mit regionalen Zutaten und viel Liebe gemacht. Ein Ort zum Durchatmen – Kaffee trinken, bleiben, entschleunigen.
genussguide-hamburg.com
So geht Frieden: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und der Krieg in Gaza zeigen, wie schwierig es ist, Konflikte friedlich zu lösen. Doch ein gerechter Frieden kann gelingen. Verhandlungen mit Kriegsverbrechern und geheime Gespräche mit Terroristen erfordern schmerzhafte Kompromisse. Aber auch Menschen aus der Gesellschaft zeigen, dass Frieden jeden Tag Arbeit bedeutet, um ihn zu erhalten. Im Anschluss an die am Montag, um 19 Uhr gibt es eine Paneldiskussion mit Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf, Journalist Carl Gierstorfer sowie Dr. Ursula Schröder vom Friedensforschungszentrum Hamburg. Der Eintritt ist frei mit vorheriger Anmeldung.
abaton.de
Θ FOFFTEIN
Klatschen gegen den Wolf: Im Hamburger Westen wurde am Wochenende möglicherweise ein Wolf gesichtet. Anwohner aus Othmarschen und Blankenese meldeten mehrere Beobachtungen, etwa am Falkensteiner Ufer, im Schinckels Park und im Römischen Garten. Die Umweltbehörde prüft den Fall, bislang gibt es jedoch keinen Beweis. Da Blankenese kein typischer Lebensraum für tierische Wölfe ist, könnte es sich auch um einen Hund handeln. Experten raten sich bei Kontakt durch Klatschen bemerkbar zu machen.
ndr.de, abendblatt.de, mopo.de
Heute ist der Zero-Waste-Tag. Kommen Sie gut in die Woche und wir wünschen Ihnen einen schönen Montag.
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