CDU mit Energie, Tourismus geht es gut, Wieder die Bahn, Wieder ein Wolf, KI im Hallenbad

Guten Morgen: Optimismus.*

Θ HAMBURG

CDU mit Energie: Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat ihr Zehn-Punkte-Programm für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung in Hamburg vorgestellt. Fraktionschef Dennis Thering und Energieexperte Marcus Kranig kritisieren, dass steigende Energiepreise Unternehmen und sozial Schwächere belasten. Die CDU hält Klimaneutralität eher im Jahr 2045 als im Jahr 2040 für erreichbar. Dabei müsse es mehr Technologieoffenheit geben, auch bei Kernfusion und neuen Reaktoren. Zugleich will die CDU erneuerbare Energien stärker nutzen, Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden ausbauen, die norddeutsche Windenergie-Allianz stärken und Wasserstofftechnologien fördern. Windkraft in Hamburger Naturschutzgebieten lehnt sie hingegen ab. Zudem sieht die CDU das Thema Energie eher in der Wirtschafts- als in der Umweltbehörde verortet. Das Forderungspapier soll Grundlage für kommende Bürgerschaftsanträge werden. Zum Thema Obdachlosigkeit will die CDU in diesem Jahr noch ein weiteres Papier vorstellen.
abendblatt.de, ndr.de

„Es kann nicht sein, dass SPD und Grüne von den Eigentümern fordern, Photovoltaik auf das Dach zu setzen, aber gleichzeitig ihre Hausaufgaben beim eigenen Gebäudebestand nicht machen.“
Nur vier Prozent der städtischen Gebäude nutzen Photovoltaik bemängelt CDU-Fraktionschef Dennis Thering.

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Hamburgs Weg zur Klimaneutralität: Diskutieren Sie mit!
Wie kann Hamburg bis 2040 klimaneutral werden und zugleich wirtschaftlich stark und bezahlbar bleiben? Die Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft (HBAW) lädt alle Interessierten herzlich zur 10. Podiumsdiskussion am 5. November ein. Impulse aus Kopenhagen liefert Karoline Liedtke-Sørensen vom Architekturbüro COBE. Auf dem Podium diskutieren Andreas Albrecht, Annika Rittmann und Sebastian Haß. Den Auftakt übernimmt Staatsrat Dr. Alexander von Vogel, die Moderation Matthias Iken.
Wann: 5. November 2026, 17 Uhr Wo: Ausbildungszentrum-Bau, Schwarzer Weg 3, Hamburg
Kostenlose Anmeldung: events@hbaw.hamburg. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!

Tourismus geht es gut: Der Trend zu lieber guten Nachrichten fand sich auch im diesjährigen Tourismustag in der Handelskammer wieder. Branchenvertreter, Politik und Wissenschaft diskutierten über verändertes Reiseverhalten und neue Angebote. Freizeit-Experte Ulrich Reinhardt attestiert einer „Branche, die Glück verkauft“ eine gute Zukunft. Glück kostet allerdings Geld, weswegen Gutverdiener beim  erholenden Glück im Vorteil sind. Der Branche bereitet das sinkende Reisebudget vieler Gäste Sorgen, die etwa seltener Restaurants besuchen. Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard freute sich indes über das Interesse an Hamburg als Touristenziel, das 2027 viel zu bieten hat. 25 Jahre „König der Löwen“, zehn Jahre Elbphilharmonie und die Eröffnung des Digital Art Museum an den Elbbrücken – „Wir sind im Zeitplan“ – sollen Touristen locken.
ndr.de, handelskammer-hamburg.de

„In Zukunft wird alles besser.“
Zuversichtsverbreiter Ulrich Reinhardt machte Mut, auch abseits des Tourismus.
Adlerauge

Wieder die Bahn: In ihrem Abschlussbericht zum tödlichen ICE-Unfall in Rönneburg kritisiert die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung jahrelange Versäumnisse der Deutschen Bahn. Am 11. Februar 2025 war ein ICE mit einem Sattelzug zusammengestoßen, der wegen einer engen Kurve am Bahnübergang steckengeblieben war. Dabei starb ein bekannter Wissenschaftler, 24 weitere Menschen wurden verletzt. Laut Bericht waren die Ursache bauliche Mängel und die daraus resultierenden kurzen Räumzeiten. Das Problem war bekannt, blieb aber ohne Konsequenzen. Der Übergang ist inzwischen gesperrt und soll verschwinden.
abendblatt.de

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„Nachrichten – News“ Die Ausstellung im Museum der Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Nachrichtenwesens und die Herausforderungen moderner Medien. Angesichts der ständigen Nachrichtenflut, wachsender Skepsis gegenüber Informationsquellen und zunehmender Desinformation wird die Prüfung von Glaubwürdigkeit und Wahrheit immer wichtiger. Besonders digitale Plattformen und der Einsatz von KI erschweren die Einordnung von Informationen. Die Ausstellung zeigt die Arbeit von Nachrichtenagenturen, Korrespondenten und Redaktionen aus Sicht der Produzenten und des Publikums. Ein speziell für Hamburg entwickeltes Modul gibt Einblicke in den Alltag, die Motivation und die Herausforderungen lokaler Journalistinnen und Journalisten. Begleitend gibt es Veranstaltungen sowie Angebote für Schulklassen, Gruppen und Familien.
shmh.de

Form bestätigen: Der derzeit erfolgreiche FC St. Pauli tritt am Sonnabend um 20.30 Uhr im Top-Spiel der zweiten Liga bei Hannover 96 an. Der kleine HSV hat bislang keinen guten Lauf. Das konnte auch Ex-FCSP-Aufstiegsikone Marcel Hartel nicht verhindern, der nun an der Leine kickt. Neu-Trainer Sandro Wagner, der Christian Titz abgelöst hat, hatte einen schlechten Einstand. Der HSV erwartet am Sonnabend um 15.30 Uhr den VfB Stuttgart im Volksparkstadion. Trainer Merlin Polzin muss eine gute Ersatzlösung für den Ausfall von Kapitän Nicolai Remberg finden, um den dritten Sieg in Folge einzufahren.
ndr.de (FCSP), mopo.de (HSV)

Mediziner in Asien: Bürgermeister Peter Tschentscher befördert Kooperation mit China abendblatt.de
Lange Haftstrafen: Zwei Männer hatten auf Wunsch des Iran antisemitische Anschläge in Deutschland vorbereitet ndr.de

Wochenend-Wetter: Bewölkt mit Schauern bei sieben bis 20 (Freitag) und 14 Grad am Wochenende wetter.net

Θ ZAHL DES TAGES

Um 6,7 Prozent sind die Angebotsmieten in Hamburg im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft sei das der stärkste Anstieg unter den acht größten deutschen Städten. Bundesweit betrug der nominale Zuwachs 3,7 Prozent, inflationsbereinigt 0,7 Prozent. In Hamburg liegt die durchschnittliche Kaltmiete bei 16,50 Euro pro Quadratmeter. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung sind damit rund 1.150 Euro monatlich fällig. Innerhalb von zehn Jahren stiegen die Quadratmeterpreise um etwa 75 Prozent. Seit Sommer 2025 ist Hamburg wieder teurer als Berlin, wo die Miete durchschnittlich 15,80 Euro pro Quadratmeter beträgt.
ndr.de

Europa – von Wolf Achim Wiegand

Streit ums EU-Geld: Bundeskanzler Friedrich Merz führt beim heute endenden EU-Gipfel in Brüssel einen milliardenschweren Machtkampf um den Haushalt für 2028 bis 2034. Er will den Zwei-Billionen-Euro-Plan von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um rund 400 Milliarden Euro kürzen. Einen Kompromiss der irischen Ratspräsidentschaft lehnte er ab, weil Deutschlands jährlicher EU-Beitrag von gut 40 auf mehr als 60 Milliarden Euro steigen könnte. Unterstützung erhält Merz von Österreich, den Niederlanden, Finnland, Dänemark und Schweden. Andere EU-Staaten setzen dagegen auf höhere Schulden und neue Einnahmen, etwa aus Krypto-Vermögen oder Sportwetten. Bis Redaktionsschluss gab es keine Einigung der 27 Regierungen.
stern.de, derstandard.at

„Größte Geldschlacht aller Zeiten“
So beschreibt BILD die Verhandlungen um den EU-Haushalt
bild.de

Frontex geht das Geld aus: Die EU-Grenzschutzagentur Frontex unterstützt vorläufig keine weiteren Abschiebungen von Migranten – aus Geldmangel. Das geht aus internen E-Mails hervor, die dem paneuropäischen Newsportal Politico vorliegen. Danach reichen die Mittel nicht mehr aus, um Menschen bei der Rückkehr in ihre Heimat zu versorgen. Neben Geldleistungen gehören dazu medizinische Versorgung, berufliche Qualifizierung und Beratung beim Neustart. Die Nachfrage ist deutlich höher als geplant: Im September lag die Zahl der Fälle um 63 Prozent über dem Zielwert. Frontex-Sprecher Chris Borowski: Ambitioniertere europäische Rückführungspolitik müsse auch finanziell abgesichert sein.
politico.eu

Europas Weltraum-Lücke: Der Querelen um den lebensbedrohlichen Eingriff aus den USA in die militärische Satellitennavigation der Ukraine hat die Abhängigkeit Europas von solchen Systemen offengelegt. Aber die Entwicklung einer eigenen Struktur im All lässt auf sich warten – das EU-Satellitennetz IRIS² soll frühestens 2029 erste Dienste bereitstellen. Europa bleibt somit noch viele Jahre auf US-Technik angewiesen – ausgerechnet, während der Ukrainekrieg die strategische Verwundbarkeit offenlegt. Auch die bereits verfügbare EU-Alternative OneWeb (Eutelsat) kann Starlink bislang nicht vollständig ersetzen.
welt.de, derstandard.at, t-online.de

Θ STADT & LEBEN

Wieder ein Wolf: Im Klövensteen gab es mehrere mutmaßliche Wolfssichtungen. Die Umweltbehörde nimmt die Hinweise aus Rissen ernst und prüft das eingegangene Bild- und Spurenmaterial. Ein gesicherter Nachweis steht bislang aus. Die Bürger werden gebeten, Abstand zu halten, das Tier weder zu verfolgen noch zu füttern und ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen. Ende März hatte ein Wolf in einer Altonaer Einkaufspassage eine Frau verletzt und für viel Aufregung gesorgt. Das Tier wurde später an der Binnenalster eingefangen. Nach seiner Auswilderung in Niedersachsen brach der Kontakt zum Sender ab. Die Behörde vermutet, dass das Tier tot ist.
welt.de

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„Mir scheint die Sonne aus dem Allerwertesten. Ich bin sowas von Optimistin.“ In der neuen Folge von „Wie ist die Lage?“ erzählt Schauspielerin Lilli Hollunder Lars Meier von ihrer Liebe zu Hamburg, die Dreharbeiten zu „Notruf Hafenkante“, ihre Sehnsucht nach Köln und eine Begegnung mit einem Hamburger Busfahrer. Neue Folgen von „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und immer samstags, 11 Uhr, bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen. „Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft.

Restaurant-Tipp – Traditionsreich und familiengeführt: Im Restaurant Zur Alten Post in Büsum wird norddeutsche Küche mit viel Liebe zur Region und zur Nachhaltigkeit serviert. Seit über 135 Jahren familiengeführt, verbindet das Gasthaus historische Elemente und maritimen Charme mit modernem Design. Auf den Tellern landen saisonale Klassiker, allen voran die saftig gebratene Nordseescholle mit Bratkartoffeln, Speckstippe und frischen Nordseekrabben. Das Urteil unserer Tester? Besser haben sie Scholle kaum gegessen!
genussguide-hamburg.com

„Das Wutschwert muss man herausziehen, bevor es weitergeht“: Für ihre erste gemeinsame Arbeit treffen die Hamburger Gruppe Meine Damen und Herren und das Performancekollektiv Gob Squad aufeinander und nehmen ein Gefühl ernst, das meist möglichst schnell verschwinden soll. Zwischen persönlicher Erfahrung und kollektiver Aktion, zwischen Kontrollverlust und Selbstermächtigung fragen sie: Wer darf eigentlich wütend sein? Wann wird Wut zur produktiven Energie und wann zur Gefahr? Ein Abend über das Recht, nicht still zu bleiben. Über die Frage, was passiert, wenn aus individueller Wut eine gemeinsame Bewegung wird. Um 20 Uhr im Thalis Gaußstraße.
szene-hamburg.com

Θ FOFFTEIN

KI im Hallenbad: Bäderland stattet bis Ende 2027 alle 20 öffentlichen Hallenbäder mit einem KI-System zur frühzeitigen Erkennung von Ertrinkungsunfällen aus. Kameras überwachen die Becken, während die künstliche Intelligenz auffällige Bewegungsmuster erkennt und Rettungsschwimmer per Smartwatch mit Angaben zum genauen Ort alarmiert. Die Zahl der Aufsichtskräfte bleibt unverändert, die Verantwortung liegt weiterhin beim Menschen. Hamburg ist damit die erste deutsche Großstadt, die das System flächendeckend einführt. Dafür investiert der städtische Betreiber rund drei Millionen Euro. 265 Kameras sollen an 48 Becken installiert werden.
welt.de

Heute ist der Welternährungstag. Kommen Sie gut durch den Freitag und wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende zum Beginn der Herbstferien. Am Montag lesen wir uns wieder.

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