Guten Morgen: Hafen. * Hat man nicht gedacht. * HSV will wieder gewinnen. *
Θ HAMBURG
Bürgermeister und die Häfen: Peter Tschentscher zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Ministerpräsidentenkonferenz. Diese forderte eine bessere finanzielle Ausstattung der Seehäfen durch den Bund. Fordern heißt allerdings nicht bekommen. Enttäuscht ist Tschentscher darüber, dass sich die Länder nicht auf eine Neuordnung der Flughäfen verständigen konnten. Die Ministerpräsidenten der deutschen Hubs in Frankfurt und München verhinderten die Neuordnung. Der Bürgermeister scheint derzeit besonders an neuen Verbindungen vom Hamburg Airport interessiert zu sein. Auch seine Reise nach Asien drehte sich hauptsächlich um direkte Flugverbindungen nach Hamburg.
welt.de, ndr.de
„Direktflugverbindungen sind wichtig für einen internationalen Wirtschaftsstandort.“
Der Bürgermeister kümmert sich um den Airport.
– Mit Meinung –
Rolle rückwärts: Nachdem die Kammer des Landgerichts im Block-Prozess beschlossen hatte, die Pressefreiheit in der Hamburger Woche der Pressefreiheit nicht zu respektieren und Audio-Protokolle der Wochenzeitung Die Zeit zu beschlagnahmen, will das Gericht die Daten nun vorerst nicht nutzen, da der Zeitung ein Schaden drohen könne. Nun muss das Oberlandesgericht über die Klage der ZEIT entscheiden. Dieses Hin und Her der Kammer trägt nicht zum Vertrauen in das Verfahren bei, das mittlerweile kafkaeske Züge annimmt. Am 28. Oktober öffnet sich die Bühne neu. Das Material für eine Revision wird nicht weniger.
mopo.de, abendblatt.de
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„Ich würde mir einfach nur wünschen, die Baustellen nicht schon immer so früh einzurichten und dann gefühlt für die Menschen erst mal gar nichts passiert, sondern dass sie, wenn sie eingerichtet sind, zeitnah bearbeitet werden.“ In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ spricht Martin Werhand, Geschäftsführer von Volkswagen Automobile Hamburg, über Hamburgs Baustellen, den neuen Servicestandort in der Wendenstraße und seinen Alltag mit dem E-Auto. Außerdem verrät er, warum er nach Berlin lieber die Bahn nimmt, was sein erster Job war und, dass sein Fußballherz inzwischen für den HSV schlägt. Neue Folgen von „Wie ist die Lage?“ gibt es jeden Freitag um 12 Uhr und immer samstags, 11 Uhr, bei ahoy Radio sowie auf allen gängigen Streaming-Plattformen. „Wie ist die Lage?“ – Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft.
Vier Siege in Folge: Diese Ausbeute strebt der HSV im Auswärtsspiel gegen den SC Paderborn an. Dagegen spricht jedoch die bisher schlechte Bilanz. In der zweiten Liga konnten die Rothosen dort noch nie gewinnen. Trainer Merlin Polzin hat nach Verletzungen wieder viele Spieler zur Verfügung, was die Leistung der Mannschaft definitiv stärkt. Der HSV-Trainer freut sich darüber. Der FC St. Pauli tritt schon am Freitag beim SV Darmstadt an. Die Kiezkicker haben in dieser Saison auswärts noch nicht verloren und die Hessen hatten einen schlechten Ligastart. Auch hier könnte sich die positive Hamburger Tendenz bestätigen.
ndr.de (HSV), fcstpauli.com (FCSP)
A26-Ost wird teurer: Umweltverbände sehen sich bestätigt welt.de, abendblatt.de
Grünes Oevelgönne: Streit um Blick auf den Elbwald, der für Container weichen soll ndr.de
Festnahmen nach Angriff mit Todesfolge: Sechs junge Männer sollen für Tod eines Mannes in Eißendorf verantwortlich sein ndr.de
Wochenend-Wetter: Wechselnd bewölkt mit Schauern bei sieben bis 12 Grad wetter.net
Θ ZAHL DES TAGES
35 Millionen Euro weniger Gewinn erwartet die HHLA für das laufende Geschäftsjahr. Statt der bisher erwarteten 150 bis 170 Millionen Euro rechnet das Unternehmen nur noch mit einem Betriebsergebnis von 115 bis 135 Millionen Euro. Der Containerumschlag entwickelt sich schlechter als erwartet. Der Rückgang beträgt mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe nennt das Unternehmen streikbedingte Ausfälle und Umbauarbeiten im Zuge der Automatisierung der Containerterminals.
ndr.de
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Europa – von Wolf Achim Wiegand
Schiffsschutz im Schwarzen Meer: Das Europäische Parlament hat angesichts mutmaßlich russischer Drohnenangriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer eine härtere europäische Reaktion gefordert. Im Gespräch ist ein EU-Marineeinsatz, der die zivile Schifffahrt vor den Küsten Rumäniens und Bulgariens sowie im Donaudelta schützen soll. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas unterstützt die Idee. Binnen zehn Tagen hat es nach EU-Angaben sechs Angriffe gegeben – sieben Seeleute werden vermisst. Die Attacken bedrohen zugleich ukrainische Getreideexporte mit pro Tag rund 60 Millionen Euro Verlust. Das Parlament kritisiert die schwache Reaktion der linksgerichteten bulgarischen Regierung auf die Bedrohung.
europarl.europa.eu
Hamburg langt zu: Die Freie und Hansestadt verzeichnete beim Mietanstieg den stärksten Zuwachs unter 69 untersuchten europäischen Städten – plus 23,6 Prozent binnen eines Jahres. Auch bei den Immobilienkaufpreisen liegt Hamburg neben München und Frankfurt/Main in den Top Ten der teuersten Städte – Entspannung nicht in Sicht, prognostiziert die Deloitte-Beratung. Für 2026 erwarten die Experten in fast allen untersuchten Ländern weiter kletternde Mieten – bei uns wegen hoher Baukosten, teurer Kredite, fehlender Fachkräfte und langwieriger Genehmigungsverfahren. Deutschland bleibt auch beim Wohnungsbau eines der Schlusslichter – nur Ungarn, Spanien und Großbritannien bauen weniger.
bild.de
Sacharow-Preis für Weltrichter: Das Europäische Parlament zeichnet den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag mit seinem wichtigsten Menschenrechtspreis aus. Die mit 50.000 Euro dotierte Ehrung würdigt den Kampf gegen Straflosigkeit bei schwersten Verbrechen. Sie erfolgt unter wachsendem politischem Druck: Die USA haben Sanktionen gegen den Gerichtshof verhängt, der unter anderem Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verfolgt. Der Preis ist nach dem russischen Friedensnobelpreisträger Andrei Sacharow benannt.
europarl.europa.eu t-online.de
Θ STADT & LEBEN
Michel will grün werden: Der Vorplatz des Hamburger Michels soll nach dem Vorbild eines Klostergartens in eine grüne Oase verwandelt werden. Geplant sind eine 21 Meter lange Sitzbank, ein Brunnen, in dem auch Taufen stattfinden können, sowie Bäume, Büsche und ein begrünter Wall. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen und im Sommer 2028 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund acht Millionen Euro. Bund und Kirche finanzieren 5,6 Millionen Euro, für die restlichen 2,4 Millionen wirbt die Stiftung St. Michaelis um Spenden. Zudem soll eine neue Beleuchtung die Architektur des Michels nachts eindrucksvoll hervorheben.
ndr.de, welt.de
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„Nachrichten – News“ Die Ausstellung im Museum der Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Nachrichtenwesens und die Herausforderungen moderner Medien. Angesichts der ständigen Nachrichtenflut, wachsender Skepsis gegenüber Informationsquellen und zunehmender Desinformation wird die Prüfung von Glaubwürdigkeit und Wahrheit immer wichtiger. Besonders digitale Plattformen und der Einsatz von KI erschweren die Einordnung von Informationen. Die Ausstellung zeigt die Arbeit von Nachrichtenagenturen, Korrespondenten und Redaktionen aus Sicht der Produzenten und des Publikums.
shmh.de
Restaurant-Tipp – Ein Michelin-Stern, dazu der grüne Stern für Nachhaltigkeit. Das Zeik in Winterhude zeigt wie bodenständig Sterneküche sein kann. Hier wird auf norddeutsche Produktküche mit Pfiff gesetzt. Statt Luxusprodukten stehen regionales Gemüse in vielen Facetten, perfekt gebratener Wolfsbarsch im Muschel-Safran-Schaum und knusprige Entenbrust aus der Lüneburger Heide auf den Tellern. Das Fazit unserer Tester: überzeugende Leistung von Küche und Service in lässig-eleganter Atmosphäre und ein Menü mit bemerkenswert gutem
Preis-Genuss-Verhältnis.
genussguide-hamburg.com
Versacer: Der Sound der Band bewegt sich gekonnt zwischen Indiepop, 80s-Jangle und modernem Pop – tanzbar, modern und inspiriert von Metropolen wie New York und Manchester. Ihre Songs sind ein Spiegel der Zeit, sie erzählen von gesellschaftlichem Druck, wackeligen Selbstbildern und dem Lebensgefühl einer Generation zwischen Gen Z und Millennials – authentisch, mal auf Deutsch, mal auf Englisch oder irgendwas dazwischen. Um 20 Uhr im Molotow.
szene-hamburg.com
Θ FOFFTEIN
Heute ist der Tag des Schneeleoparden. Kommen Sie gut durch den Freitag und wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder.
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